BannerbildBannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Vorschularbeit im Kindergarten

Besuch der über 80jährigen
Geschenk für die über 80jährigen 2024

"Endlich bin ich Vorschulkind"

Nach dem Ende der Sommerferien, also mit Beginn des neuen Kindergartenjahres, wissen die Kinder sehr genau wer jetzt Vorschulkind ist.

Die sogenannte "Vorschularbeit" fängt aber schon mit dem Eintritt in den Kindergarten an. 

Es gibt, laut Armin Krenz, vier Bereiche der Schulfähigkeit.

- emotionale Schulfähigkeit

- soziale Schulfähigkeit

- motorische Schulfähigkeit

- kognitive Schulfähigkeit

Nach den schulischen Herbstferien finden die Treffen der Vorschulkinder einmal wöchentlich statt. Bei diesen Treffen sind die Vorschulkinder unter sich. Sie wählen gemeinsam einen Gruppennamen aus, wie zum Beispiel "Die Vorschulentdecker". Es finden im Laufe des Jahres viele Angebote und Aktionen statt. 

Z.B.:

- der Besuch der über 80jährigen mit einem kleinen 

  selbstgebastelten Geschenk in der Adventszeit

- Treffen und Austausch mit der Grundschule

- Perlen des Glaubens

- Zahlenstadt 

- Forschen mit Fred

- und vieles mehr

 

Perlen des Glaubens
Grundschule

 

 

Vorschulprogramm 2026 / 2027

 

"Lubo aus dem All!" - Präventionsprogramm für den KIGA

 

Prävention von Verhaltensstörungen durch die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen im Übergang vom Kindergarten in die Schule.

 

 

Was ist "Lubo aus dem All!"?

"Lubo aus dem All!" ist ein strukturiertes Präventionsprogramm zur langfristigen Vermeidung von Verhaltensstörungen, das mit zukünftigen Schulkindern z.B. im Rahmen eines Vorschulprojekts über einen Zeitraum von ca. 4-6 Monaten durchgeführt werden kann. Auf der Basis der wissenschaftlich fundierten Theorie der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung steht die ressourcenorientierte Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen aller zukünftiger Schulkinder im Vordergrund, während zugleich die Bedürfnisse und Schwierigkeiten von Kindern, die sich unter erschwerten Lebensbedingungen entwickeln, besondere Berücksichtigung finden. Gemäß aktueller Wirksamkeitsevaluationen aus der Präventionsforschung setzt das Förderprogramm im Alter von 4-6 Jahren bereits vor der Verfestigung von Verhaltensproblemen an und unterstützt gezielt die Transition vom Kindergarten in die Schule, um die Bewältigung der anstehenden Entwicklungsaufgaben zu einem Erfolg zu machen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hillenbrand wurde das Programm am Lehrstuhl für Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung an der Universität zu Köln zum Einsatz in Kindertagesstätten entwickelt. Die positive Wirkung von "Lubo aus dem All!" konnte bereits in einer größer angelegten Studie bestätigt werden: Die Kinder verbesserten ihr positives Sozialverhalten, entwickelten deutlich mehr angemessene Problem- und Konfliktlösestrategien, konnten die eigenen Gefühle und die anderer besser identifizieren und positive Freundschaften aufbauen. Bei bereits auffälligen Kindern konnte ein deutlicher Rückgang an Verhaltensproblemen verzeichnet werden.

 

 

Methoden von "Lubo aus dem All!"

Abwechslungsreiche pädagogische Methoden, die unterschiedliche Lernebenen der Kinder ansprechen, wie kreatives Gestalten, Kooperations- und Bewegungsspiele, Gespräche, Musik, Rollenspiele, positives Feedback etc. zeichnen das Förderprogramm aus. Eine besondere Bedeutung für die Kindergruppe erlangt der sympathische "Außerirdische Lubo" (Handpuppe), der für die Kinder eine Identifikationsfigur mit hohem Aufforderungscharakter darstellt. Sinn und Zweck aller Spiele und Methoden erschließen sich für die Kinder unmittelbar aus der Rahmengeschichte um "Lubo", dessen Erlebnisse und Erzählungen die Kindergruppe zum Mitmachen und Mitspielen motivieren. Das Material zum Förderprogramm kann direkt in der Fortbildung erworben werden.

 

Ziele von "Lubo aus dem All!"

  • Emotionale Kompetenzförderung:

    • Wahrnehmen, Erkennen und Verstehen von Gefühlen

    • Umgang mit Gefühlen wie z.B. Wut, Ausgeschlossen sein, Frust

    • angemessenes Verhalten in emotional belastenden Situationen

  • Soziale Kompetenzförderung:

    • Angemessene Problemlösestrategien in Konflikt- und Problemsituationen

    • Aufbau und Erhalt von Freundschaften

    • Kooperation

    • Regeln einhalten, Bedürfnisaufschub

  • Verbesserte Integration der bereits auffälligen Kinder in die Gesamtgruppe

  • Aufbau eines positiven Gruppengefühls